Lage und Landschaft
Dielheim ist eine Gemeinde im Rhein-Neckar-Kreis in Baden-Württemberg. Sie liegt an den nordwestlichen Ausläufern des Kraichgaus am Übergang zur Oberrheinebene und im Einzugsgebiet des oberen Leimbachs. Die Höhenlage reicht von 132,64 bis 254,48 Metern über dem Meeresspiegel. Der höchste Punkt ist der bewaldete Wallenberg im Süden.
Der Ort entwickelte sich auf einer flachen Lössböschung an der linken Seite des Leimbachtals. Das Gemeindegebiet ist überwiegend von sanft gegliederten Löss- und Lösslehmböden geprägt. Im Untergrund stehen Formationen des Unteren und Mittleren Keupers an; im Süden kommen rote Mergel, Oberer Steinmergelkeuper und Knollenmergel mit eingelagerten Sandsteinschichten vor.
Weinbau in Baden
Dielheim gehört zum Weinbaugebiet Baden und ist dort dem Weinbaubereich Badische Bergstraße zugeordnet. In der Gemeinde gibt es gewerbliche Weinbaubetriebe, die nach eigenen Angaben Trauben aus eigenem Anbau verarbeiten.
Zu den in der Region dokumentierten Rebsorten zählen Riesling, Auxerrois, Weißburgunder, Grauburgunder, Gewürztraminer und Spätburgunder. Beschrieben sind trockene und halbtrockene Qualitätsweine sowie überwiegend trockene Prädikatsweine.
Dielheimer Weinlagen
Das Lagenverzeichnis führt die Dielheimer Bereiche Osterberg, Rosenberg und Teufelskopf. Der Osterberg ist dort auch mit Horrenberg verbunden, während der Rosenberg als Mühlhausen/Dielheim bezeichnet wird.
Geschichtliche Entwicklung
Dielheim wurde erstmals im Jahr 767 erwähnt. Am Teufelskopf ist um 1380 eine kleine befestigte Anlage oder Burg belegt. 1803 gelangte Dielheim zu Baden. Die Gemeinde Horrenberg mit Balzfeld, Oberhof und Unterhof wurde am 1. März 1972 nach Dielheim eingemeindet.